Zur Jugendweihe eine Kamera

Im Mai waren bei uns Jugendweihen. Auch meine Schwester ist nun in das Erwachsenen Leben aufgenommen wurden.

Es war sooo toll. Die Feierstunde war nicht mal annähernd so langweilig wie meine damals. Aber vielleicht kam mir das auch einfach so vor mit 14.

Unser Tag hat ziemlich früh begonnen. Die Feierstunde war schon 9.30 Uhr. Meine Schwestern haben an dem Tag bei uns geschlafen, so konnte ich den beiden die Haare noch schön machen. Ich war soooo unglaublich aufgeregt. Meine kleine Schwester auch. Aber Mary – um die es ging an diesem Tag, war ganz gechillt. „Warum soll ich denn aufgeregt sein? Es kann doch nichts passieren!“, meinte sie.

Ich weiß noch was ich mir bei meiner Jugendweihe für Gedanken gemacht habe! „Sitzt mein Kleid gut? Halten meine Haare? Ist mein Make up verwischt? Wie komme ich die Treppe hoch und wieder runter ohne zu stolpern?“ … und und und

Aber Mary hat sich darüber wohl keine Gedanken gemacht.

So standen wir also kurz vor 9 Uhr alle aufgebrezelt vor unserer Stadthalle. 9 Uhr war Einlass & das Gedrängel um die besten Plätze ging los.

Ziemlich aufgeregt rutschte ich auf meinen Stuhl hin und her. Ich konnte es gar nicht fassen. Meine kleine Schwester, mit der ich doch vor kurzen noch das Laufen geübt habe, hat heute Jugendweihe?  Ziemlich emotional habe ich die Feierstunde erlebt. Ich habe mir ganz fest vorgenommen nicht zu weinen. ….. ähm ….. das ist mir ganz und gar nicht gelungen. 😉

Gewünscht hat sie sich Geld. Sie möchte später mal Fotografin werden und sich nun vom Jugendweihe Geld eine Kamera kaufen. Also habe ich überlegt wie ich „Geld“ gut verpacke. Ich bin ja eigentlich kein Freund vom „Geld schenken“.

Eine ganz besondere Geschenkkarte sollte es werden.  Und natürlich habe ich mitfotografiert. So kannst Du gleich mitbasteln.

Eine Kamera zum verschenken!

Zuerst zeichnest Du den Umriss einer Kamera auf eine Pappe. Ich hab einfach meine Kamera auf Pappe gelegt und rundherum gezeichnet. So ist sie fast Maßstabsgetreu. 😉   Insgesamt brauchst Du also 2x die Kamera aus Pappe

Dann brauchst Du eine Chipsrolle. Von der schneidest Du das Endstück mit dem Deckel ab.

 

Am Ende der Rolle (die Seite ohne Deckel) schneidest Du die Rolle in gleichmäßigen Abständen ein und knickst diese nach innen um.

Jetzt kannst Du alle 3 Teile schwarz anmalen.

Auch den Deckel malst Du von innen schwarz an.

Ein Kamerateil kannst Du nun schon gestalten.

Ich habe hier einen Knopf als Auslöser augeklebt & angemalt.

Jetzt kannst Du die Rolle als Objektiv aufkleben und ebenfalls gestalten.

Das zweite Kamerateil gestaltest Du wie einen Karteninnenteil, je nach Geschmack.

 

Ich habe hier eine Karte zum raus schieben gemacht.

Noch ein Band durch beide Kamerateile fädeln und fertig.

 

Das Geld habe ich im Objektiv verstaut.

Die „Karte“ kam übrigens super an. Mary hat sich sehr gefreut.

Hast Du schon einmal etwas besonderes für ein Geldgeschenk gebastelt?

Ich freu mich über deinen Kommentar. Ansonsten viel Spaß mit der „Geldkamera“ 😉

Liebe Grüße

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