Tipps für die Trauzeugin und Trauzeugen

Das Ehepaar kann natürlich nicht alles allein planen und durch führen.

Den Beiden kommen die Trauzeugen zu Hilfe. Ein Trauzeuge kann eins der Geschwister sein oder ein bester Freund. Da muss sich das Paar selber entscheiden, wer die ganze Arbeit „abbekommt“. Auch sollte man sich vor der Bekanntgabe der Trauzeugen auch überlegen, wer einen so gut kennt, dass alles gut klappt und wen man auch immer dabei haben möchte. Denn mit dem Trauzeugen durchlebt man als zweitwichtigsten Menschen die gesamte Vorhochzeitszeit.

Die Trauzeugin hat viele Aufgaben

Im Allgemeinen denkt man, dass die Trauzeugin allein für den Junggesellenabschied verantwortlich ist. Doch das stimmt nicht so ganz.

Die Braut hat sich mit der Trauzeugin eine Verbündete ins Boot geholt. Die beiden Frauen durchlaufen von der Verlobung an, viele Dinge gemeinsam.

Bevor es wirklich richtig los geht, ist es sinnvoll, sich einen Plan zu machen. Sinnvoll ist da sicher ein einfacher, großer Ordner. In diesen Ordner schreibt die Braut und dir Trauzeugin gemeinsam rein. Was muss wann erledigt sein? Wo kann ich was kaufen? Wer soll was übernehmen? Was will die Braut auf keinen Fall? … und und und

Die Trauzeugin hat schon die Aufgabe, die Planung auch ein Stückweit zu übernehmen. natürlich nur so weit, wie es die Braut zu lässt.

Sie macht z.B. den Termin in verschiedenen Brautmodengeschäfte. Da sich die beiden Frauen eh schon sehr gut kennen, muss die Trauzeugin unbedingt (neben Mutter, Oma und Schwester)  bei der Brautkleid-Anprobe dabei sein. Denn niemand ist so gnadenlos ehrlich, wie die beste Freundin. Jede beste Freundin weiß auch schon von vornherein, was der Braut steht und welches Kleid sie anprobieren will.

Die Trauzeugin gilt auch ein wenig als Sprachrohr zwischen Braut und Bräutigam bei eigentlich geheimen Dingen. Es wäre sehr sinnvoll, wenn die Trauzeugin mit dem Bräutigam die Blumen zusammen aussucht. Die Trauzeugin weiß ja schon mal, wie das Kleid aussieht und sieht, welche Blumen dazu passen würden und geht somit auch dem Malheur aus dem Weg, dass der Braut die Blumen so gar nicht gefallen.

Auch die Planung und Durchführung des Junggesellenabschiedes bleibt an der Trauzeugin hängen. Sie muss unbedingt aber den Geschmack der Braut treffen. Wenn die Braut eine Partymaus ist, dann kommt man bei ihr mit einem ruhigen Essen beim Japaner sicher nicht so gut an. Wahrscheinlich genau so falsch wie bei einer bodenständigeren Braut mit einem Besuch bei einem Männerstrip. So weit sollte es schon alles zusammen passen. So drei bis vier Wochen vor der Hochzeit selber sollte der Junggesellenabschied schon statt finden.

Am Hochzeitstag selber

In der Nacht vor der Hochzeit ist es auch schön, wenn die zwei Frauen zusammen übernachten. Heutzutage wohnen die Paare schon vor der Heirat in einer gemeinsamen Wohnung und die letzte Nacht „in Freiheit“ schläft das angehende Brautpaar getrennt.

An dem Hochzeitstag selber weicht die Trauzeugin der Braut nicht von der Seite. Sie ist dafür da, der Braut ein ruhiges Gefühl zu geben. Die Brautgefährtin ist dafür verantwortlich, dass für alle Eventualitäten vor gesorgt ist. Also muss sie auch gut ausgestattet sein. Hier lohnt es sich, als Trauzeugin eine kleine Notfalltasche dabei haben. In der Tasche sollten sich folgende Sachen befinden:

  • Deo
  • Taschentücher
  • Ersatzstrumpfhose
  • Lippenstift
  • Kopfschmerztabletten
  • kleinen Spiegel

Der Toilettengang könnte für die angehende Ehefrau sicher im Kleid auch schwierig sein. Dieser Gang wird an diesem Tag noch mehr intim zu zweit sein, wie sonst schon. Also auch als kleinen Tipp an die Braut: Denke genau an diesen Moment und überlege dir, mit wem du so weit gehen kannst.

Der Trauzeuge und seine Aufgaben

Im Gegensatz zur Trauzeugin und Braut, sind Männer nicht ganz so arg in die Planung der Hochzeit mit eingespannt. So hat der Trauzeuge nicht ganz so viele Aufgaben wie sein weiblichen Gegenpart. Beide Zeugen sollten sich aber immer mal wieder absprechen und Kontakt halten.

Gerade weil der Trauzeuge an sich nicht so viele Aufgaben hat, sollte er sich darauf einrichten, zu der Hochzeitsfeier eine kleine rede zu halten. Die Rede sollte Humorvoll sein und von beiden Eheleuten etwas beinhalten.

Der Mann an des Bräutigamseite könnte sich auch Gedanken zu Spielen für die Feier machen. Doch als Tipp (einer Frau) ist zu sagen, dass es auch Hochzeitsspiele gibt, die echt nicht gut sind. Also sollte sich hier der Trauzeuge unbedingt mit der Trauzeugin zusammen tun. Frauen und Männer haben auch eine unterschiedliche Art von Humor. Schließlich möchte keiner, dass die Feier bzw. die Spiele in einem Chaos enden.

Die Männer können auch gemeinsam den Trauanzug vom angehenden Ehemann kaufen gehen. Es lohnt sich hier für den Trauzeugen vorher sich kurz mit der Trauzeugin abzusprechen. Damit die beiden Kleidungsstücke gut zusammen passen.

Für beide wichtig

Die Trauzeugen ist auch das, was der Name eben aussagt: Trauzeuge. Die beiden Trauzeugen stehen neben dem Eheleuten. Die Trauzeugin nimmt der Braut vor dem Ringtausch den Brautstrauß ab. Im Standesamt unterschreiben alle vier im Familienbuch, welches die frisch Vermählten nach der Trauung überreicht bekommen.

Unterm Strich sollten Trauzeugen immer zusammen arbeiten und sich gut absprechen. Dan kann einfach nix schief gehen.

 

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