My Name is …

Jeder von uns hat einen und jeder von uns hat schon meinen vergeben.

Einen Namen

Egal, ob du schon mal einen Namen für das eigene Kind raus gesucht hast oder ein Haustier benannt hast oder ein Kuscheltier. Ich würde mich mal so weit aus dem Fenster lehnen, dass jeder schon mal irgendwas benannt hat.

Wir sind ja gerade dabei, den für uns perfekten Namen für den Nachwuchs zu finden. Das ist gar nicht so einfach. Denn der Vorname muss uns nicht nur  gefallen, er muss auch zum großen Bruder passen und auch zu unserem Nachnamen. Der Nachname ist recht kurz. Also darf der Name nicht so kurz sein.

Dazu haben wir als Eltern auch noch Vorstellungen und Kriterien, die der Name erfüllen sollte. Wir wollten und wollen bei beiden Kindern, einen Namen, den man sofort versteht. Dann muss er schon beim Hören richtig geschrieben werden und das auch vom Kind, wenn er gerade erst anfängt zu schreiben. Dann darf man den Namen nicht abkürzen oder „verschandeln“ können. Der Name vom ersten Kind erfüllt all diese Voraussetzungen. Man versteht ihn sofort, er kann ihn schreiben und man hört ihn nicht ganz so oft. Ach ja, stimmt, das wollen wir auch noch: Den Namen darf es nicht zu oft geben.

Wenn es nach dem großen Bruder geht, soll es ein „Christian“ werden. Wie er genau auf diesen Namen gekommen ist, das weiß ich auch nicht. Jedoch ist Christian ein Name, den ich in meinem Jahrgang mehr wie einmal hatte. Christian würde auch zum ersten Kind nicht passen.

Die Umgebung

Dann schaut man sich ja auch um, wie sind die Namen der Kinder in der Umgebung. Das fängt bei mir schon an mit den Kundinnen. Gern lässt man sich auf der einen Seite inspirieren und auf der anderen Seite möchte man ja keinen Namen herausfinden, den schon jemand in dem gleichen Alter hat. Da ist die Chance ja doch recht groß, dass die Kids zusammen in den Kindergarten oder in die Schule kommen. Wenn ich daran denke: Ich hatte schon allein drei Christians in der Klasse. Das fanden die drei bestimmt nicht so doll.

Den einen Namen, den wir von Beginn der Schwangerschaft an, sehr gut fanden, rutschte nach und nach in der Liste weiter runter. Dann kam der Olli und meinte, dass von der einen Kundin der Mann so heißt. Ich habe dann zwar auch gesagt, dass es mir egal ist. Schließlich kenne ich weder die Kollegin und geschweige denn ihren Mann. Ich muss ja auch ehrlich sein. Ich hing auch immer noch ein wenig an dem Mädchennamen, der eben so perfekt war. Doch den Jungen mit einem Mädchennamen ins Leben zu schicken, war natürlich auch keine Möglichkeit 😉

Dann geht es tiefer. Ist der Name schon in der Familie vergeben? Wir, als Mama und Papa hatten einen tollen Namen, der uns sehr gut gefallen hat. Jedoch gibt es den Namen schon in der Familie vom Papa. Wenn wir jetzt mal ganz ehrlich sind, dann muss man sagen, dass wir weder zu der Mutter, noch zu dem Kind ein Verhältnis haben. Ich selber habe die Frau einmal in meinem Leben gesehen und das Kind noch gar nicht. Und ich werde weder sie noch ihn in absehbarer Zeit sehen. Wohl eher gar nicht. Doch will man in der Familie ein „Nachmacher“ sein? Will man immer zu Beginn immer wieder hören: „Ach was, so heißt doch auch der Sohn von Mimi*“
*Name natürlich geändert 😉
So fiel dieser Name auch durch das Raster.

Die Bedeutung

Ja, ich muss ehrlich sein, ich schaue auch ein wenig nach der Bedeutung. Ich merke sie mir zwar nie, jedoch bin ich da schon etwas interessiert. Doch wenn wir nur danach gehen würden, hätte unser ersten Sohn einen ganz anderen Namen bekommen. Denn „seine Bedeutung“ ist: Klagegesang.
Klingt nicht wirklich gut, was? Aber? Er hat den perfekten Namen. Zumindest denken wir das. Dazu sage ich am Ende noch einmal ganz kurz etwas.

Es wäre ja schön, wenn jeder Name eine ganz obertolle mega schöne Bedeutung hat .. wie „Der im Licht geborene“ – „Die Bezaubernde“ oder so. Nö, es gibt auch komische Bedeutungen. Jedoch musste ich auch eben noch mal extra nachschauen, was der Name vom Großen bedeutet. So viel also zur Bedeutung.

Den eigenen Namen lieben

Ich, als Susanne, hatte natürlich auch Zeiten, in denen in meinen Namen ganz schrecklich fand. Ich glaube, das muss auch so sein. Den Namen an sich finde ich gar nicht so schlimm. Doch kannst du dir vorstellen, wenn einfach jeder .. also JEDER SUSI zu dir sagt? Eventuell sagst du jetzt: Das ist doch gar nicht so schlimm. Doch überlege mal weiter: Wer heißt wirklich Susi? Genau, dass sind die Hunde mit Spangen im Haar oder die grünen Wellensittiche. In den letzten Jahren hat sich SUSE sehr gut durch gesetzt. Das mag ich gerne. Man kann es sich wirklich richtig gut merken und es ist nicht die „typische“ Abkürzung. Ich mag es sehr, wenn die Leute mich Suse nennen. Tatsächlich ist es immer ein wenig komisch, wenn die Menschen mich Susanne nennen. Obwohl es ja mein Name ist. Mein Papa hat immer sehr penibel darauf geachtet, dass die Leute auch wirklich SUSANNE zu mir sagen. Ich habe auch eins zwei Kundinnen, die meinen vollen Namen sagen. Eine davon habe ich mal gefragt, warum sie mich immer bei „ganzen Namen“ nennt? Da sagt sie: Du heißt nun mal so. Sie nennt alle Menschen mit ihren vollen Vornamen. Die Eltern werden sich schon was dabei gedacht habe. Und siehe da: genau das wollen wir ja auch. Wir suchen einen Namen, den man eben NICHT abkürzen kann.

Unser Großer mag seinen Namen im Augenblick nicht. Warum genau, kann ich dir gar nicht sagen. Ich habe ihn natürlich auch gefragt, warum er nicht mehr so heißen mag. Er sagt immer: Wenn er dann ein Papa ist, passt sein Name nicht mehr. Ich sehe das absolut anders. Er hat einen tollen und wohlklingenden Namen, der ihn ohne Reue durch all seine Lebensphasen tragen kann.

Die Entscheidung …

… ist zu 98,5% schon gefallen, wie der kleine Mann in meinem Bauch heißen soll. Der große Bruder ist ganz traurig, dass wir es ihm nicht verraten. Zum einen waren wir uns bis ca. Mittwoch gar nicht wirklich einig, ob es DER Name wirklich werden soll und dann ist der Große doch schon eine kleine Babbelguste. Er ist sehr schlecht darin, Geheimnisse für sich zu behalten. Und wie du sicher auch schon mitbekommen hast, werden wir den Namen NATÜRLICH vor der Geburt nicht Preis geben. Jedoch bin ich selber sehr entspannt, dass wir es jetzt wissen.

Ich hätte dir jetzt gerne eins zwei Namensbücher hier verlinkt. Jedoch haben wir mit einem Namensbuch niemals anfreunden können. Bei unserem ersten Kind kauften wir NATÜRLICH eins. Doch die Namen darin hatten mit dem Alltag einer normalen Familie nix zutun.

Jetzt DU!Wie heißen deine Kinder? Nach welchen Kriterien habt ihr die Namen ausgesucht? Findest du deinen eigenen Namen gut?

Viele Grüße
Suse

1 Kommentar

  • Nanc 9. April 2018

    Marie – ein deutscher Name, der sowohl als kleines Mädchen und Oma schön klingt und gut zum Nachnamen passt. 🙂 Ihr trefft sicher die richtige Entscheidung, der Name des Großen ist ja auch schön. 👍🏻

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