Jese zu Besuch bei Suse

Vor ein paar Wochen haben wir euch die Jese vorgestellt.
Wir haben dir erzählt, dass sie einmal quer durch die Bloggerwelt reist und wir hier die Blogger auch vorstellen. Bevor sie auf Reisen geht, ist sie natürlich einmal bei uns im Alltag mit dabei. Heute zeige ich dir meinen Alltag. Bzw. zeigt dir Jese meinen Alltag:

Zu Besuch bei Suse

Ich, Suse – 33, lebe im schönen Thüringen mit meinen zwei Männern. Wir haben das große Glück, mit meinen Eltern unter einem Dach zu wohnen. Einige von euch werden sicher denken, dass das nicht gut geht. Doch geht es! Wenn man gegenseitig auf sich achtet und für einander da ist, dann klappt das richtig gut.
Jeder hat seine eigene Wohnung, wo man auch einfach für sich sein kann.

In der Woche geht der Mann hier als erstes aus dem Haus. Bevor er das Haus verlässt, macht er uns munter. Dann stehen wir auf, ziehen uns an und putzen die Zähne. Dann geht es auch schon los in den Kindergarten. Das klingt jetzt, als wären wir zwei hier echt schnell. Aber weeeeeeeit gefehlt. Dieser Junge… das könnt ihr euch nicht vorstellen… Ich befürchte, er ist der langsamste Mensch am Morgen, den es auf der Welt gibt *zwinker* Meine Worte am Morgen:

  • Steh bitte auf
  • Such dir einen Pullover raus (Obwohl wir das auch immer wieder abends machen wollen)
  • Zieh dein Hemd an
  • Zieh dein Hemd an
  • Zieh dein Hemd an …
  • Nein nicht die Gummistiefel
  • usw.

Ja, da wachsen mir jeden morgen graue Haare. Doch nach etlichen Minuten im Bad, fahren wir in den Kindergarten.

Wenn ich dann zurück bin vom Kind wegschaffen, brauche ich erst mal einen Kaffee und Frühstück. Je nachdem, ob och direkt anfangen muss zu arbeiten oder die Termine weiter hinten liegen, wird erst mal die Bude auf Vordermann gebracht.

Jese

Meist arbeite ich aber direkt. Heute ist Jese meine erste Kundin.

Jese
Jese

Ich führe ein kleines Nagelstudio. Ich habe mein Studio mit bei mir in der Wohnung. Doch nicht zwischen Esstisch und Kochtopf. Nein ich habe ein eigenes Zimmer. So fühlen sich meine Kundinnen wohl bei mir. Eine intimere Atmosphäre kann man tatsächlich nicht schaffen. So wird in meinem Räumchen nicht nur viel Staub gemacht, sondern hier wird viel erzählt, gelacht, geweint und geflucht. Ich liebe meinen Job.

Ich darf die ganze Zeit reden und nebenbei auch noch kreativ sein. Einfach grandios. Ich bilde mich auch immer weiter. Ich besuche Seminare. So lerne ich immer wieder was Neues dazu, oder ich festige schon vorhandene Sachen. Das letzte was ich mir hab zeigen lassen, war Aquarell-Malerei. Das liebe ich ja unheimlich. Das ist wahre Kunst. Für März ist schon das nächste Seminar geplant.

In meinem Studio steht jetzt eine Wende an. Ich werde meine Preise erhöhen – zum Jahreswechsel. Wie das genau aussieht, entscheidet sich die Tage aber erst, wenn ich mich noch mal an meine Zahlen setze. Ich schiebe es schon eine lange Zeit vor mit her. Doch da immer noch Frauen anrufen und meinen, mir am Telefon erzählen zu müssen, dass sie eigentlich mit ihrer Nageldesignerin zufrieden sind, die ihr aber zu teuer ist – bin ich doch für meine Arbeit noch immer zu günstig. Warum ich es schon so lange vor mir her schiebe?
Najaa, ich habe schon Angst, dass mir Kundinnen weg fallen… Wir werden sehen.

Du möchtest ein paar Sachen von mir sehen? Na seeeehr gerne … schau doch mal auf Facebook auf meine „Fanseite“ da poste ich gern meine modellierten Nägel.

Wenn ich das Glück habe, den Nachmittag frei zu haben (was meist nur Dienstag ist) – dann hole ich das Kind wieder ab. Im Sommer sind wir viel draußen. Wir fahren zu Freunden, sind bei Oma im Garten, spielen im Park oder sind auf dem Balkon.

Jetzt wo es doch auch mal grau ist, dann kann es auch passieren, dass wir auf der Couch lungern und es uns richtig gemütlich machen.

Jese

Mein Kind liebt (wie sicher jedes Kind) Trickfilme. Am Liebsten schaut er Pixar oder Disney.

Sicher fragst du dich, was die Jese da für ein wuuundervolles Kleid an hat? Das habe ich selber genäht.

Jese

Und zwar habe ich den Stoff von meiner Freundin Sabrina. Sie ist der eine Teil von mamahoch2. Ich habe für die beiden das Kleid als Nähanleitung genäht. Wenn du dir auch ein Sommerkleid nähen magst, findest du hier die Anleitung.

So haben wir uns das auch gedacht. Immer da wo die Jese gerade ist, bekommt sie auch was mit gegeben. Ich habe ihr ein Kleid genäht. Und so weit ich weiß, wollte Jenny ihr auch was nähen.

Denn da geht Jese als nächstes hin – zu Jenny.

Für alle weiteren Informationen findest du hier unseren ersten Beitrag zu Jese. Du hast auch Lust, dass dich Jese besucht und mit dir einen Tag verbringt, dann schreib nus an: info@apfelwiebirne.de

Was sind denn deine Sätze, die du IMMER wieder wiederholen musst?
Was arbeitest du denn?

Viele Grüße
suse_380x281

Apfel wie Birne

 

#jeseaufreisen

2 Kommentare

  • Heike 1. November 2016 Reply

    schön geschrieben suse
    lg heike

    • musestunde 1. November 2016 Reply

      Vielen Dank, Heike!

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