Hängende Vasen

oder besser gesagt:

Die etwas anderer Fensterdekoaration

 

Mein Sohn pflückt für sein Leben gern Blumensträuße. Die Tische sind dann doch schnell belegt. Also musste ganz schnell eine neue Idee her.

Die Materialien für die hängenden Vasen waren schnell gefunden. Du brauchst nur die Vasen, Strick, eine Schere und etwas bemustertes Klebeband.

Die Vasen habe ich vor vielen Monden mal bei Ikea gekauft. Für dieses Projekt war es perfekt. Denn der große Rand oben ist super. Durch die Wölbung nach außen kann der Faden nicht abrutschen.

Beklebe mit deinem Washitape die Vasen in verschiedenen Höhen. Da bei uns klar war, dass Löwenzahnblumen rein sollen, habe ich mich für gelbes Klebeband entschieden.

Doppelt hält besser

Damit der Faden auch wirklich richtig gut hält, habe ich etwas dickeren Garn benutzt. Ich hatte erst überlegt, ob auch ein transparenter Nylonfaden gehen würde. Doch meine Angst, dass es irgendwann mal unter dem Gewicht abplatzt war doch zu groß.

Schneide die Fäden am Anfang nicht zu kurz. Später nach dem Anhängen kannst du die Enden noch kürzen.

Ich habe den Garn am Vasenhals zwei mal rundherum gewickelt und dann einen doppelten Knoten gemacht.

So habe ich nacheinander alle Vasen verknotet.

Die Vasen habe ich dann nur noch mit etwas Abstand zueinander an die Gardinenstange gehangen.

Die Vasen hängen auch in unterschiedlichen Höhen am Fenster. Zum einen sieht das natürlich super aus und dann habe ich es mir hier wirklich einfach gemacht. Denn wenn du deine Vasen gleichmäßig auf eine Höhe hängen möchtest, wird es sicher etwas schwierig, zu hundert Prozent eine Gerade hinzubekommen. Dann müssen nicht nur die Enden genau gleich lang sein, sondern auch die Knoten müssen an der gleichen Stelle sein.

Jetzt kommt Leben in die Bude

Befülle nun die Vasen mit Wasser und stecke deine Blumen rein.

Wenn du transparente Vasen hast, dann kannst du das Wasser mit Lebensmittelfarbe einfärben. Das gibt einen tollen Effekt.

Dem Löwenzahn hat es in der Vase nicht ganz so gut gefallen. Am Abend gingen die Blüten zu – was ja klar ist. Doch am nächsten Morgen gingen sie nicht wieder auf. Drei Tage hatten wir geschlossene Blüten in der Vase. Jeden Tag dachten wir: Jetzt, HEUTE … nun blühen sie wieder auf. Sonne und Wasser hatten die Blüten ja. Doch nichts da.

Aber VIER TAGE später waren es plötzlich Pusteblumen. Wir hatten also plötzlich Pusteblumen in der Vase. GRANDIOS.

Wir konnten so auch mal beobachten, wie die Natur das mit den Pusteblumensamen macht. Von unten aus dem Blütenstempel kommen die Samen. Sie wachsen weiter und drücken die gesamte Blüte nach oben. Wir konnten dann die Blüte mit den Blütenblättern abnehmen und dann „erblüte“ der Pusteblumenball.

Viele Feld- und Wiesenblumen halten sich ja nicht so lange in einer Vase. Gibt es da vielleicht einen Trick, wie sich die Blumen in der Vase länger halten?

Viel Spaß beim Nachbasteln

wünscht
Suse

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