Die Apfelroute in Apolda

Einen Tag vor dem Beginn der Landesgartenschau rief der Verein „Apolda blüht auf“ zu einer Begehung der Apfelroute auf. Jenny und ich konnten uns das natürlich nicht entgehen lassen.

So trafen wir uns bei Jenny vor dem Salon und liefen gemeinsam mit ihrer Kollegin, ein paar Bekannten und Freunden an den Bahnhof. Dort war der Treffpunkt. Direkt vor Ort gab es erst mal einen kleine Klopfer, mit saurem Apfel, für alle.

So viele Apoldaer waren dabei

Bevor es los ging, mussten sich alle Spaziergänger auf die Freitreppe vor dem Bahnhof stellen. Hier wurden dann Bilder von allen Anwesenden gemacht … die Presse war auch vor Ort. (na, wer sieht uns?)

 

Das Bild hat uns Matthias Seiden von BI.photography zur Verfügung gestellt. DANKE DIR

Jenny, die Jule (ihre Kollegin), ihr Papa (Florist Löwenzahl in der Bahnhofstraße) und ich standen mit auf der Treppe. Dann hat  Frau Petermichel ein paar Worte gesagt.

 

Sie sprach davon, wie der Bürgermeister, Rüdiger Eisenbrand, im Jahr 2015 zu der Veranstaltung „Gramont bittet zu Tisch“ den ersten Apfel enthüllte, ohne selber zu wissen, was da auf ihn zukommt. Mit dem ersten Apfel war schnell klar, dass es noch viele weitere geben wird und somit nicht nur zum Apoldaer Wahrzeichen wird. Auch wurde das ein großartiger Beitrag zur Landesgartenschau. Die Äpfel führen die Besucher vom Bahnhof durch die ganze Stadt, bis hin zum Landesgartenschau Gelände in der Herressener Promenade.

Wenn du am Bahnhof aussteigst, begrüßt dich sofort der Apfel des Eisenbahnvereins. Am Freitag hatte der Verein auch eine kleine Eisenbahn aufgebaut.

Hier noch ein Bild vom Matthias:

Gestaltete Äpfel führen durch Apolda

Mehr wie 100 Äpfel sind in der Innenstadt von Apolda verteilt. Es sind Äpfel von ortsansässigen Firmen, Vereinen, aber auch von Privatfamilien, die zum Bestaunen bereit stehen.

Die Route

Dann setzte sich die ganze Meute in Bewegung. Es ging vom Bahnhof die Bahnhofstraße entlang, bis zum Paulinenpark. Im Paulinenparkt stehen auch einige Äpfel.

Der Paulinenpark ist so toll geworden. Nicht nur, dass der Rasen schön gepflegt ist – Nein, viele Blumen wurden gepflanzt und es gibt einen ganz tollen Spielplatz. Also hier bekommst du einen absoluten Besuchertipp!

Oberhalb vom Paulinenpark war früher eine Bibliothek. Die wirst du auch nicht wieder erkennen. Die Außenwand ist so toll geworden. Schön passend zu der neuen Bahnhofstraße und zum neuen Park rundherum. Einfach grandios. Jetzt im Augenblick wird innen noch gearbeitet. Denn es soll ein Café rein, mit einer idyllisch Terrasse zu draußen sitzen. Wir freuen uns jetzt schon darauf.

Wenn die Besitzer der einzelnen Äpfel bei der Apfelroute dabei waren, wurden diese auch mit ihren Äpfeln fotografiert und konnte selber ein paar Worte zu ihren gestalteten Äpfeln sagen.

 

Im Paulinenpark wird auch mit einem Schild erklärt, warum überall in Apolda die roten gehäkelten Blüten zu sehen sind und wie das zustande kam. Hinter dem Schild ist ein Baum mit lauter roten Fäden. Wir verraten jetzt natürlich nicht, was es damit auf sich hat. Für diese Information musst du schon selber hin gehen.

 

Immer wieder stößt man auf tolle Sachen, die zu bestaunen sind. Wie hier z.B. der begehbare Stadtplan von Apolda. Wir stehen hier z.B bei uns zu Hause.

Vom Paulinenpark ging es weiter bis zu Peters Karee und dann auf den Brauhof – wo sich eine nette Viba-Mitarbeiterin schon bereit stellte und uns Fruchtriegel schenkte. Auf dem Markt wurden die Äpfel noch mal erklärt und dann danach ging es ab zum Rewe-Parkplatz und zum Vorplatz der Landesgartenschau.

Auf dem Markt waren schon nicht mehr ganz so viele Leute dabei.

Zum Schluss gab es noch Rostwurst und Bier

….und Apfelsaft

Also so abschließend kann ich dir wirklich nur ans Herz legen, dir deine Familie zu schnappen und vom Bahnhof aus mal die gesamte Innenstadt lang zu laufen und sich alle Äpfel anzuschauen.  Du kannst die Route auch in Etappen aufteilen … denn ich gehe von uns aus: Spätestens wenn wir mit unserem Sohn am Spielplatz angelangt sind, will der keinen Schritt mehr weiter laufen 😉

Die Äpfel wurden von der Firma „Walter Dekoartionsfiguren“ aus der Nähe von Görlitz  hergestellt. Diese Firma macht übrigens auch die Berliner Bären. Bemalt und Besprüht wurden die Äpfel unter anderem von Mirko Gerwenat, Rüdiger Bahr-Liebeskind und Peggy Blasi. Es sind richtige Kunstwerke entstanden.

Der Bürgermeister war auch dabei

Wir sind auch ein paar Schritte „mit ihm“ gelaufen *grins*

Viele Grüße
Jenny und Suse

 

3 Kommentare

  • Heike Meier 1. Mai 2017 Reply

    ein sehr schöner artikel
    lg heike

    • Suse 1. Mai 2017 Reply

      Liebe Heike! Vielen Dank 🙂

  • Marko 2. Mai 2017 Reply

    Wo finde ich denn mal einen Plan von allen Äpfeln mit Standort und dem Eigentümer / Mieter / der Firma?

    Gruß

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