Der Bericht zur Heirat von Anja und Mario

Die Anja ist auch unserem schönen Apolda und lässt uns und dich an ihrer Heirta teil haben. Hab viel Spaß an ihrem Bericht!

Was lange währt, wird endlich gut

Kennengelernt haben wir uns vor ganz ganz langer Zeit. Wir kannten uns schon 6 Jahre bevor wir ein Paar geworden sind.
Wir haben uns im Internet kennen gelernt, allerdings nicht ganz durch Zufall. Eine gute Freundin von mir, die von meinem Mann zur Verwandtschaft gehört hat ihm gesagt er soll sich mal bei mir melden. Ich wäre was für ihn.
Da war ich 15 Jahre alt.

 

Gut geplant ist halb gewonnen

Da wir wussten das es eine recht kleine Feier wird, hatten wir nicht all so großen Stress was die Planung betrifft.
Unser Aufgebot haben wir bestellt da lag ich noch schwanger im Krankenhaus.
Unser Kind war ja der ausschlaggebende Punkt wieso wir gesagt haben wir heiraten schnell, damit er abgesichert ist und wir offiziell eine Familie sind.
Wir haben uns erstmal einen kleinen Plan gemacht, wen wir mit dabei haben wollen und wen nicht. Uns war ziemlich schnell klar das nur der engste Familienkreis und die wichtigsten Freunde dabei sind.

Im September war die Hochzeit und im März haben wir die Einladungen heraus geschickt.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon mein Kleid.

Es ist schwer zu sagen was uns besonders wichtig war. Natürlich möchte man alles perfekt haben. Aber eigentlich war uns nur wichtig das wir zusammen sind. Und ich natürlich umwerfend aussehe.

Eine kleine Feier – Aber OHO

Wir waren eine recht kleine Gruppe, 23 Leute um genau zu sein.

Mein Wunsch war immer ganz groß zu feiern, aber da wir damals dachten das es einfach den finanziellen Rahmen sprengt haben wir uns für eine kleine Feier entschieden. Zu dem Zeitpunkt konnte keiner ahnen, dass wir so viel bezahlt haben wie manche für einen Feier mit 70 Gästen zahlen. Wenn wir mal so zusammen rechnen würden mit allem drum und dran sind wir sicherlich bei 3000-4000 Euro. Ganz genau habe ich das gar nicht so auf dem Schirm.

Das Traumkleid lag so nah

Mein Brautkleid habe ich in Weimar bei Marie Marieé gekauft. Ich kenne das Geschäft schon viele Jahre und musste dadurch nicht überlegen wo ich es kaufe. Beim aussuchen war meine Trauzeugin mit dabei und eine sehr sehr gute Freundin von mir. Zu beiden habe ich großes Vertrauen und wusste das sie ehrlich sagen ob es mir steht oder nicht. Mein komplettes Outfit wird an dem Tag von Kopf bis Fuß so etwa ca. 800 Euro gekostet haben.

Callas sollten es sein

Die Blumendeko und der Brautstrauß, der Strauß der Trauzeugin und die Ansteckblumen haben wir von einem Bekannten zaubern lassen. Er hat sich viele tolle Gedanken gemacht und hat die gewünschten Blumen perfekt in Szene gesetzt.
Bei den Blumen hatte ich die ganz alleinige Entscheidung und ich wollte unbedingt Callas haben. Ich bekam auch tatsächlich genau den Strauß gezaubert, wie ich ihn mir vorgestellt habe. So wurde auch die Dekoration gezaubert und den Strauß der Trauzeugin.

Ein ruhiger Junggesellenabschied

Mein JGA war 2 Wochen vor der Trauung und wir hatten einen tollen entspannten Tag in der Salzgrotte Erfurt. Natürlich mit Massage (ein Mann hat natürlich massiert ) – Es war wirklich toll. Anschließend sind wir zu meinem Lieblingsmexikaner zum Essen gefahren. Der Tag war wirklich spitze.

Wir wollten ganz traditionell den letzten Tag vor der Hochzeit getrennt verbringen. Mein Mann hat bei seinem Trauzeugen geschlafen und meine Trauzeugin hat bei mir und unserem Sohn geschlafen. Wir sind beide davon ausgegangen das wir einen ruhigen Abend verbringen. Wir hatten aber von unseren Eltern und engsten Freunden einen kleinen Polterabend bekommen.
Es war toll. Wir hatten gar keine Ahnung und da stieg die Aufregung des folgenden Tages enorm.

Der Hochzeitstag

Es regnete von morgens bis abends. Natürlich war Stress pur und Aufregung und alles. Aber es verlief fast alles harmonisch.
Die Trauung war sehr emotional für unsere Eltern, Freunde und Trauzeugen. Wir waren einfach überglücklich und strahlten bis über beide Ohren. Von Anfang an des Tages wurden wir von unseren Fotografen „WEST Fotografie“ begleitet und haben tolle Bilder gemacht die wir uns jetzt noch zu gerne anschauen und zurück erinnern.

Wir erinnern uns eigentlich gerne an den kompletten Tag zurück. Ab dem wunderschönen Oldtimer der uns gefahren hat über die wunderschönen Reden die unsere Familie und Freunde für uns geschrieben und vorgetragen haben, bis hin zu kleinen Spielen und wahnsinnig schönen Überraschungen. Der ganze Tag war gelungen und für uns perfekt.

Mit der Kneipe hatten wir leider Pech

Wir haben in Apolda in einer kleinen Kneipe gefeiert, leider war es dort, was Hygiene und Essen betrifft, nicht ganz so wie wir es wollten und uns vorgestellt haben. Doch das kann man leider nicht mehr ändern. Aus Fehlern lernt man ja, außerdem hatten wir die wichtigsten Menschen um uns herum die uns trotzdem den Tag unvergesslich gemacht haben.

Wir hatten ein Buffet und quasi von allem was. Zumindest war es so bestellt. Die Hälfte hat gefehlt oder war falsch.

Trinken konnte jeder was er wollte, alkoholfrei, Bier, Sekt und Schnaps war genug da.

Ich hätte nur die Location anders gewählt, für das Geld hätten wir groß feiern können. Aber sonst hätten wir nichts aber auch gar nichts anders gewollt. Er war für uns perfekt.

Ein Tipp von mir

Mein Tipp an alle die heiraten: lasst es auf euch zukommen. Nehmt alles so wie es kommt, egal ob Dinge dabei sind die geplant waren oder nicht, er ist und bleibt einfach einzigartig und der mit schönste Tag in einem Leben.
Den Tag von Der 1. Minuten bis zur letzten Minute in vollen ZÜGEN genießen!!

Vielen Dank für deine Worte … vor allem deinen Tipp. Auch wenn wir zwei noch nicht verheiratet sind, freuen wir uns über deine Gelassenheit. Vielen würden sich immer wieder an das negative erinnern und das Schöne aus dem Auge verlieren … Danke dir, dass du heute für uns geschrieben hast.

Viele Grüße
Jenny und Suse

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